
Yvonne Zische
Co-Gründerin und Dozentin
Über mich
Ich bin ein Kopfmensch.
Wenn ich Entscheidungen treffe, treffe ich sie selten aus dem Bauch heraus. Ich überlege eher: Was macht Sinn? Was ist jetzt logisch? Das kann manchmal dazu führen, dass ich über einem Problem kreise.
Dieses Kreisen kann darin enden, dass ich mich in dem Problem verheddere und den Überblick verliere. In den meisten Fällen hilft es mir jedoch, eine Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – Zusammenhänge zu erkennen, den Überblick zu gewinnen und mich einer Lösung anzunähern.
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Mich beschäftigt dabei nicht nur mein eigenes Kreisen, sondern auch das Phänomen, dass sich in unserer Gesellschaft die Aufmerksamkeit viel um das eigene Innenleben kreist. Das ermöglicht zwar wichtige Möglichkeiten individueller Entwicklung – etwas anderes geht dabei aber verloren: der Kontakt zum Außen, zum Anderen.
Doch genau hier erfahren wir etwas Wesentliches über uns selbst.
Genau deshalb arbeite ich so, wie ich arbeite: im Kontakt, in Beziehung, mit dem, was sich zwischen Menschen zeigt.
Neben all den Beziehungsthemen begeistert mich besonders die Verbindung zwischen Geist und Körper. Ob Tanz, Körpertherapie, Somatic Experiencing oder Aufstellungsarbeit – mich interessiert, wie sich innere Prozesse nicht nur denken, sondern auch spüren lassen.
Es fasziniert mich zu sehen, wie sich Dinge im Körper zeigen, oft bevor sie verstanden werden.
Diese Perspektive prägt auch meine Arbeit: Mich interessiert, wie Themen erfahrbar werden – nicht nur im Denken, sondern im ganzen Erleben.​
KURZVITA
Mein beruflicher Weg ist geprägt von Neugier und dem Wunsch, unterschiedliche Erfahrungsräume kennenzulernen – ohne von Beginn an einem klar definierten Ziel zu folgen. Mich hat weniger die schnelle Spezialisierung interessiert als das Verstehen von Menschen aus verschiedenen Perspektiven.
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Nach meinem Bachelor- und Masterstudium der Psychologie in Hamburg und Kassel habe ich mich intensiv dem Tanz zugewandt, eine Mini-Tanzausbildung absolviert und in der Kulturbranche gearbeitet. Diese Zeit hat meinen Blick für körperliche Prozesse und nonverbale Ausdrucksformen geschärft.
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Gemeinsam mit Pia habe ich anschließend in der Unternehmensberatung Inn:Syn gearbeitet. In dieser Zeit begann ich meine Ausbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin. Parallel dazu habe ich in verschiedenen klinischen Kontexten gearbeitet, unter anderem in psychosomatischen Kliniken und der Psychiatrie, und dort meine Arbeit mit Menschen in sehr unterschiedlichen Lebens- und Belastungssituationen vertieft.
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Was sich durch all diese Stationen zieht, ist mein Interesse daran, wie innere Prozesse, Beziehungserfahrungen und äußere Kontexte zusammenwirken. Seit 2025 unterstütze ich beim Aufbau des Instituts für Persönlichkeitsentwicklung und begleite dort die inhaltliche Arbeit und die Prozesse unserer Teilnehmenden.
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